Das schöne Wetter in der 12. Kalenderwoche hat sich langsam verabschiedet. Aber es war ja rund um diesen Vorfrühling für die Jahreszeit bei 10 bis 12 °C viel zu warm. Dadurch konnte man aber viele Frühblüher jetzt schon in voller Pracht genießen.
Die Kraniche sind größtenteils aus dem Süden zurückgekehrt. Die Maiglöckchen blühen um die Wette. Die blühenden Haselnusssträucher sind jedoch für Allergiker gar kein Vergnügen. Auf Rasenflächen bilden sich Teppiche aus Gänseblümchen, Krokusse und Duftveilchen (z.B. auf dem Friedhofsgelände). Vereinzelt gesellt sich auch die Wildpflanze „Rachen blau“ (Persischer Ehrenpreis) dazu. Sehr häufig werden die Traubenhyazinthen von Honig- und Wildbienen sowie Taubenschwänzchen angeflogen. Von Bienen gut besucht ist auch der Frühblüher Kornelkirsche. Auch die ersten Schmetterlinge flattern im Wind. Rhododendron zeigen ihre ersten Blütenansätze. Die Magnolien sind schon fast aufgeblüht. Bleibt zu hoffen, dass Spätfröste dieser Pracht kein jähes Ende setzen. Robuster gegen Kälte sind dagegen die gelb blühende Mahonie.
Auch die übrige Tierwelt ist aktiver geworden; sogar im Fischteich ist mehr Bewegung zu sehen. Deshalb sieht man auch in Rübenach auf Dachfirsten oder Bäumen öfters Fischreiher sitzen.
An diesen wolkenlosen Vorfrühlingstagen konnte man von der Rübenacher Höhe die Sonne im Abendrot untergehen sehen. Die nächsten Tage werden kühler und unbeständiger werden. Aber Regen braucht momentan die Natur.
Heinz Köhmstedt Rüenach – 26.05.2025
Fotos Heinz Köhmstedt